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Die Saison 2018 wirft auch für die Mannschaften der Pulheim Vipers ihre Schatten voraus. Der Dachverband ISHD komplettiert im Augenblick die Spielpläne für die neue Spielzeit, schon in wenigen Wochen wird es wieder ernst für die Vipers-Spieler.

Vor einem ganz besonderen Abenteuer steht die Vipers-Jugend. Das Team von Trainer Tobias Deck holte sich in der 2. Liga West Gruppe C mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Rivalen HC Köln-West den Staffelsieg und wird sein Glück in der neuen Saison in der Eliteklasse versuchen. „Die Mannschaft hat sich im Saisonverlauf super entwickelt, nie nachgelassen und verdient die Meisterschaft in der 2. Liga errungen. Nun freuen wir uns darauf, dass sich die Jugend in der 1. Liga präsentieren kann“, kommentierte Abteilungsleiter Anton Deck, dessen jüngster Sohn Tobias das Team geformt und zu den erstklassigen Leistungen geführt hat.

Mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfgeist und Laufbereitschaft prägen das Spiel der Vipers-Jugend. In der 2. Liga hat vor allem die Offensive Maßstäbe gesetzt. Janik Kretzler (61 Punkte), Leon Di Termini (50) und Lion Offergeld (34) belegten die ersten drei Plätze in der Scorerwertung der 2. Liga, Staffel C. In zwölf Spielen gelangen den Vipers 132 Tore – ein deutlicher Beweis für die Stärken der Mannschaft im Angriff. Auch ein Max Kramer, mit 27 Scorerpunkten die Nummer vier in der Scorerwertung der Vipers, verspricht für die Zukunft noch einiges.

Im Tor waren die Goalies Gianluca Klein und Luis Miguel Gonzalez eine Bank. Kaum eine Mannschaft besitzt zwei so starke Keeper, die sich regelmäßig im Spiel abwechselten und in der 2017er-Saison einen ausgezeichneten Eindruck hinterließen. Vor Gonzalez und Klein überzeugten auch die Verteidiger der Vipers-Jugend durch ihr kompromissloses Spiel und leiteten mit ihren schnellen Pässen die Konterangriffe der Deck-Schützlinge immer wieder geschickt ein.

Klar ist, dass die Trauben in der 1. Liga deutlich höher hängen. „Aber die einmalige Chance, den Aufstieg wahrnehmen zu können, wollten wir unserer Jugend nicht verbauen“, betonte Anton Deck. Die Entscheidung des Vipers-Vorstandes fiel nach eingehender Beratung mit Spielern und Eltern. Auch in der Vergangenheit konnten so manche Vipers-Nachwuchsteams wie Junioren oder Schüler Erstligaluft schnuppern. Kein Spieler hat es bereut, sich dort beweisen zu dürfen.

Auch die anderen Teams nahmen nach den Weihnachtsferien das Training wieder auf. Die Schüler I der Vipers unter Chefcoach Ralf Römer belegten in der abgelaufenen Spielzeit in der Endrunde hinter den Oberhausen Miners den zweiten Platz. Auch hier steckt viel Potenzial in der Mannschaft. Felix Pepping (23 Punkte) und Lukas Stuhrmann (21 Zähler) als Vierter bzw. Fünfter der Scorerwertung konnten sich unter den ersten Zehn des Endrunden-Rankings platzieren. Die Vipers konnten in 2017 sogar eine zweite Schüler-Mannschaft bei der ISHD melden, auch dieses Team schlug sich prächtig und unterstrich einmal mehr die glänzende Struktur und Aufbauarbeit bei den Vipers.

Viel Spaß machte auch der Auftritt der Bambini aus Pulheim in der vergangenen Saison. Das Team des Trainergespanns Pia Graziani und Andy Bryan holte in der Endrundengruppe C den Staffelsieg. Aufgrund des besseren Direktvergleichs wurden die Hilden Flames auf den zweiten Platz verwiesen. Ein toller Erfolg für die jüngsten Vipers-Spieler. Viele der Cracks wurden durch die Lauflernschule, die nach wie vor in Stommeln am Sonntag abgehalten wird und weiterhin viel Zulauf hat, rekrutiert. Eines der Erfolgsgeheimnisse des erfolgreichen und rührigen Vipers-Vorstandes um Anton Deck, Ralf Römer, Larissa Di Termini und Mariano Graziani.

Eine Zäsur steht derweil für die Vipers-Herren auf dem Programm. Die Schützlinge von Trainer Anton Sperle konnten in der Regionalliga West trotz toller Aufholjagd am Ende der Saison den Klassenerhalt nicht schaffen. Nun gilt es, wieder in der Landesliga die sportliche Qualifikation für die dritthöchste Spielklasse zu schaffen. Die vorhandenen Kräfte müssen gebündelt und wie schon in der Vergangenheit gezeigt werden, dass mit zielgerichteter und effektiver Vorbereitung der direkte Wiederaufstieg keine Illusion sein muss.

 

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