Mit 2:8 (0:2, 2:3, 0:3) war die Vipers-Jugend am vergangenen Sonntag in der heimischen Nordringhalle den Commanders Velbert unterlegen, brach dabei jedoch nach den beiden Meisterschafts-Auftaktspielen ohne eigenen Treffer endlich den Tor-Bann.

Jaden Offergeld und Felix Pepping (auf Zuspiel von Felix Stuhrmann und Felix Kremer) ließen den Pulheimer Nachwuchs samt seinem Tross mit ihren Premieren-Treffern zum zwischenzeitlichen 2:5 jubeln. Dass es am Ende für die Vipers dennoch nicht für die ganz große Aufholjagd und einen durchaus möglichen Punktgewinn reichte, lag allem voran an einer eklatanten Schwächephase zu Beginn des Mittelabschnitts: Innerhalb einer Minute ließen sich die Pulheimer Hockeycracks gleich dreimal von den Gästen überrumpeln und konnten den Ball jeweils nur noch aus ihrem Tornetz holen.

„In der ersten Liga darfst du dir solche Nachlässigkeiten zu keiner Sekunde erlauben“, resümiert Coach Patrick Deck, der seinen verhinderten Bruder Tobias an der Vipers-Bande hervorragend vertrat, „jedes Team hat genügend Qualität, das sofort gnadenlos zu bestrafen.“ Dennoch zeigte sich Deck unterm Strich grundsätzlich nicht unzufrieden: „Die Mannschaft hat über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Wenn es ihr jetzt auch noch gelingt, diese Leistung mal über die komplette Spieldauer abzurufen, werden sich weitere Erfolgserlebnisse als logische Konsequenz einstellen. Unser Team ist stark genug, um in dieser Liga zu bestehen.“

Schon am kommenden Sonntag, dem 15. April 2018, bietet sich dem Vipers-Nachwuchs die nächste Gelegenheit, für diese Mission weiter akribisch an sich zu arbeiten. Im Achtelfinale des Pokals kommt es in Pulheim zum „Duell der Schlangen“ mit Ligakonkurrent Mendener Mambas.

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