Die Vipers-Jugend hat auch ihre allerletzte Chance auf den Klassenerhalt in der Elite-Liga verpasst. Nach der deutlichen 1:14 (0:1, 0:6, 1:7) Auswärts-Niederlage in Oberhausen ist der Abstieg aus der 1. Jugendliga West nicht mehr abzuwenden. "Bis auf einige Phasen im Auftakt-Drittel haben wir einfach den nötigen Biss für ein solches Do-or-die Match vermissen lassen", so Teamleiter Sven Klein. "Wir haben das heute ganz im Gegensatz zu den Miners schlichtweg nicht genug gewollt."

In der Tat konnte die Mannschaft von Trainer Tobias Deck, die im Vergleich zum vorletzten Spiel bei den Düsseldorf Rams auf vielen Positionen neu formiert wurde, nicht ansatzweise an ihren tollen Teamspirit anknüpfen, mit dem sie sich noch in der Landeshauptstadt präsentiert hatte. Mit nun sieben Punkten Rückstand auf die Hilden Flames bei nur noch zwei ausstehenden Vipers-Meisterschaftsspielen ist der Liga-Verbleib auch faktisch nicht mehr möglich.

 

"Wollen uns vernünftig verabschieden"
"Für uns gilt es jetzt, in den beiden letzten Erstliga-Duellen noch einmal eine klasse Leistung abzurufen, um uns erhobenen Hauptes aus der höchsten Spielklasse zu verabschieden – zumindest fürs erste", gibt Coach Deck die Devise für die nahe und mittelfristige Zukunft aus. Nach den Sommerferien haben seine Nachwuchs-Cracks mit zwei Spielen abermals gegen Oberhausen sowie Hilden dazu die Gelegenheit – beide Matches finden in der heimischen Nordring-Halle statt. Das Tor des Tages aus Vipers-Sicht erzielte bei den Miners übrigens Lukas Lehmann mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck auf Zuspiel von Miguel Vaziri.

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