Die Vipers-Herren müssen den Gang in die Landesliga antreten: Im vorletzten Saisonspiel besiegelte eine 5:8-Niederlage am Freitagabend bei Meister HC Köln-West Rheinos den Abstieg aus der Regionalliga West. Die Spieler von Trainer Anton Sperle warfen zwar nochmals alles in die Waagschale, doch es reichte nicht zum notwendigen Sieg. Mit sieben Punkten aus elf Spielen belegen die Pulheimer den letzten Platz und müssen in der kommenden Saison in der Landesliga einen Neuanfang wagen.

Zweifacher Torschütze für die Vipers war Markus Gammersbach, außerdem trafen Tobias Fels, Tobias Deck und Lukas Pfeil. Weitere Scorerpunkte als Vorbereiter von Toren heimsten Kapitän Oliver Jeck (2), Gammersbach, Fabian Liedel und Tobias Deck ein. Die Vipers gingen beim HC zwar in der fünften Minute durch Fels in Führung, konnten allerdings nicht nachlegen. Der Tabellenführer brauchte eine gewisse Anlaufphase, sorgte allerdings mit vier Toren im ersten Spielabschnitt und einer 4:1-Führung für die Vorentscheidung.

Die Vipers versuchten zwar alles, um dem Spiel noch eine Wende zu geben, doch der Rückstand erwies sich als zu große Hypothek. In der 53. Minute schafften die Gäste zwar den 5:6-Anschlusstreffer, doch die Aufholjagd hatte viel Kraft gekostet. Mit zwei weiteren Treffern stellten die Kölner den Endstand her. Die Vipers unterstrichen allerdings auch in diesem Spiel, dass sie sehr unglücklich aus der Regionalliga absteigen müssen. Auch gegen den Meister hielten die Pulheimer die Partie lange Zeit ausgeglichen, spielten beileibe nicht wie ein Absteiger. Wie in vielen Spielen zuvor verloren sie knapp und besaßen vielfach nicht das nötige Glück im Torabschluss.

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